10.11.2018 (Samstag) 17:30 Uhr:

Jamina Gerl - Klavierkonzert


Programm

Das Programm führt uns einhundertfünfzig Jahre in die Vergangenheit: in die Zeit derFebruarrevolution, des Pariser Friedens und des Krimkriegs. Karl Marx stellte sein Manifest der kommunistischen Partei fertig und französische Komponisten bemühten sich um einen nationalen Stil, um die klassische Musik Frankreichs zu ihrer einstigen Größe zurückzuführen. Einer der Urväter war Camille Saint-Saëns, von dem wir zunächst musikalische Stimmungsbilder wie das Glockenspiel, Walzer und ein neapolitanisches Lied hören. Fortgesetzt durch seine Schüler und deren Schüler hören wir Wasserspiele eines Flussgottes, die uns zu Debussys L’Isle joyeuse bringen – der Insel der Freude und dem Reich der Liebe. Mit Nachtstücken, den sogenannten Nocturnes, von Gabriel Fauré erreichen wir intimere Klangwelten, gefolgt von Franz Liszts Années de pèlerinage, in denen er Dichtungen Dante Alighieris (1265-1321) und Francesco Petrarcas (1304-1374) vertonte.

Camille Saint-Saëns (1835-1921)     Album für Klavier op.72
      I. Prélude   -   II. Carillon (‘Glockenspiel’)   -   III. Toccata   -   IV. Valse
     V. Chanson napolitaine (‘Neapolitanisches Lied’)   -   VI. Final

Gabriel Fauré (1845-1924)     Nocturne op.33 nr.1 in Es-Moll

Maurice Ravel (1875-1937)     Jeux d'eau (‘Wasserspiele’)

Claude Debussy (1862-1918)     L’Isle Joyeuse (‘Insel der Freude’)

Pause

Franz Liszt (1811-1886)     Années de pèlerinage: Italie

Sonetto 47 di Petrarca: “Benedetto sia il giorno” (‘Gesegnet sei der Tag’)

Sonetto 104 di Petrarca: “Pace non trovo” (‘Ich finde keinen Frieden’)

Sonetto 123 di Petrarca: “I' vidi in terra angelici costumi”

                            (‘So sah ich denn auf Erden Engelsfrieden und Glanz‘)

Après une Lecture du Dante: Fantasia quasi Sonata


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